219 ehemalige Auszubildende starten jetzt ins Berufsleben [27. Jul. 2010 - 14:44]
IHK überreicht Prüfungszeugnisse für gastronomischen Nachwuchs
Kiel. Die Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Kiel hatjetzt 219 ehemaligen Auszubildenden nach bestandenerAbschlussprüfung ihre Zeugnisse überreicht. Darunter auch die Auszubildende der Maritimen Service Gesellschaft des Deutschen Marinebund mbH, Hotel und Restaurantbetrieb SCHEERHAUS, Frau Anna Schefer. Zu der feierlichen Veranstaltung im Kieler Schloss waren auch Vertreter der Ausbildungsbetriebeund Berufsschulen, Mitglieder der Prüfungsausschüsseund Familienangehörige dererfolgreichen Prüfungsteilnehmer eingeladen.
Lernen aus der Vergangenheit [26. Jul. 2010 - 15:36]
Ein Findling und ein weißer Schiffsmast in der Strandlandschaft am Gammendorfer Strand erinnern an das tragische Unglück im Juli 1932.
Damals lag das Segelschulschiff NIOBEetwa 8km vor der Küste Fehmarns. Das Schiff, das als Niobe traurige Berühmtheit erlangte, wurde erst 1922 in der Kieler Germania Werft vom Schoner zu einer Jackassbark mit nur drei aber dafür höheren Masten umgebaut. Mit seiner um gut ein Drittel vergrößerten Segelfläche sah das Schulschiff sehr flott aus, aber die Fachleute der damaligen Zeit warnten vor der Ihrer Meinung nach zu großen Segelfläche und Übertakelung. Doch wie so oft wurden die Mahner überhört.
Der letzte „Führer” der Deutschen – Legende und Wirklichkeit [10. Jun. 2010 - 11:01]
Großadmiral Dönitz - Der letzte „Führer” der Deutschen – Retter von Millionen oder Propagandist des Regimes?
Karl Dönitz gilt als der ‚legendäre’ Befehlshaber der U-Boote im Zweiten Weltkrieg, von Hitler eingesetztes letztes Staatsoberhaupt des Dritten Reiches sowie ‚Retter von Millionen’. Diesen Mythen und Legenden stehen sein nachweislicher NS-Fanatismus, seine Hitler-Treue sowie der keineswegs fürsorgliche U-Booteinsatz mit höchsten Verlustraten gegenüber. Die von allen Verteidigungsministern verordnete Distanz der Bundesmarine zu ihm gipfelte im Verbot der Teilnahme an seiner Beerdigung für Soldaten in Uniform, was große Empörung auslöste. Mit dem vorliegenden Buch werden fast 30 Jahre nach seinem Tod Persönlichkeit und Wirken von Dönitz im und nach dem Zweiten Weltkrieg umfassend dargestellt sowie kritisch bewertet. An die Stelle von Mythen und Legenden treten neue Erkenntnisse auf der Grundlage neuester Forschungen.
Der Autor: Dieter Hartwig, Dr., Fregattenkapitän a. D., geb. 1943, 1965-1969 Zeitoffizier in der Bundesmarine; anschl. Studium der Politikwissenschaft, Neueren und Osteuropäischen Geschichte in Tübingen; 1977-1993 Berufsoffizier; u. a. Lehrstabsoffizier Marinegeschichte an der Marineschule Mürwik und Dozent für Marinegeschichte an der Führungsakademie der Bundeswehr in Hamburg; 1988-1990 Wiss. Mitarbeiter an der Christian-Albrechts-Universität Kiel. Danach u.a. Historiker beim Deutschen Marinebund e. V..
In eigener Sache: Der Autor, Dr. Dieter Hartwig, Mitglied der Marinekameradschaft Kiel v. 1914 e.V., wird am Bordabend im November das Buch vorstellen!
Buchvorstellung Großadmiral Karl Dönitz Der letzte Führer der Deutschen - Legende und Wirklichkeit Freitag, 19. November 2010, 19.00 Uhr in den Räumen unseres Vereinshauses im Düsternbrooker Weg 38, 24105 Kiel
Dieter Hartwig - Großadmiral Karl Dönitz - Legende und Wirklichkeit - Schöningh. 2010, ca. 528 S., 30 Abb. s/w, Festeinband mit Schutzumschlag ca. € 39,90, € (A) 39,90, sfr 67,00, Erscheinungstermin ca. 09.2010, ISBN 978-3-506-77027-1 Text in Auszügen aus dem Katalog: Vertriebskooperation der Verlage / UTB Verlag
Kiel-Linie Nummer 2- 2010 [24. Mai. 2010 - 15:34]
Liebe Kameradinnen, liebe Kameraden,
wenn ich mir heute ein paar Gedanken zum Vereinsleben in unserer Marine-kameradschaft Kiel von 1914 e.V. mache, dann liegt es auch daran, dass mir im Veranstaltungskalender die Ideen ausgehen.
Zwar haben wir einerseits viele Angebote, anderseits werden diese aber auch nur von wenigen unserer Mitglieder wahrgenommen. Einen besonderen Anlass zur Sorge gibt mir dabei unser monatlicher Bordabend, der eigentlich der Kameradschaftsabend oder die Monatsversammlung für alle Mitglieder unserer MK sein sollte und doch eher schwach besucht ist.
Daher stelle ich mir seit geraumer Zeit schon einige Fragen, auf die ich derzeit keine passende Antwort finde, und möchte somit die Fragen an euch weitergeben, um eure Meinung zu hören:
Was möchten unsere Mitglieder?
Warum sind die Bordabende so mäßig besucht?
Ist der dritte Freitag im Monat der richtige Wochentag für den Bordabend?
Wie sollen wir in der Zukunft die Bordabende gestalten?
Wo liegen die Interessen unserer Mitglieder?
Werden Vortragsabende gewünscht – und wenn, mit welchen Themen?
Im Mai 2001 hatte ich aus einem ähnlichen Anlass einmal unsere Mit-glieder zu einem so genannten „Gespräch am runden Tisch“ eingeladen, indem jedermann die Möglichkeit wahrnehmen konnte, seine Ideen/ Anregungen einzubringen, und wo der Vorstand für Fragen zur Verfügung stand. Gleiches rege ich auch in diesem Jahr wieder einmal an unter dem Motto:
„Nur wer in der Nok steht, kann die Richtung mitbestimmen!“
Bis dahin bleiben die Angaben für den Bordabend neutral und wir versuchen, das jeweilige Programm rechtzeitig bekannt zu geben.
Für die kommenden Sommermonate wünsche ich uns allen sonniges und warmes Wettersowie eine erholsame Zeit, damit wir uns gesund und munter in unserem Vereinsheim an der Kiellinie wiedersehen.
Mit mehr als neun Jahrzehnten Lebenserfahrung noch sehr viel Lebensfreude. 91 Jahre ist noch kein Alter, um sich von der Umwelt abzuschotten! Erhard Bogen, liebevoll Eddy genant, beweist, dass man auch im hohen Alter noch regen Anteil an der Umwelt nehmen und Freude am Leben haben kann.